Saison-Fazit und Happy New Year

Zum Jahresende ist es Usus ein Fazit der vergangenen 12 Monate zu ziehen. Ich möchte das nur über das sportlich Erlebte in meinem letzten Post 2018 tun.

Der Wechsel in die neue Altersklasse hat wie bei vielen Athleten und Athletinnen auch bei mir Bedürfnisse geweckt und hohe Ziele ausgerufen. Das Hauptziel war dabei der Start bei der Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii. Auch will ich nicht verhehlen, dass ich mir auch den ein oder anderen Podiumsplatz erhofft habe, wenn ich meine Leistungen vergangener Jahre wieder abrufen könnte.

Die reine Aufzählung der Platzierungen füllt mich mit Stolz und schon an dieser Stelle muss ich erwähnen, dass diese Ergebnisse ohne die Unterstützung der Familie und von Freunden auch Sponsoren nicht möglich gewesen wäre.

Der Start in die Saison verlief sehr holprig. Krank bei einem Wettbewerb zu starten ist sehr dumm und ein stückweit auch verantwortungslos den Menschen gegenüber, die einen lieben. Da muss ich mich nochmal dafür entschuldigen beim Halbmarathon in Frankfurt gelaufen zu sein. Das Ergebnis (nur Sekunden unter der 2-Stundenmarke) und die Folgen (4 Wochen richtig erkältet, geschwächt und No-Sport) spricht für sich.

Damit war ich auch beim traditionellen Radrennen am 1. Mai nicht in der Verfassung, in der ich mich zu diesem Zeitpunkt im Jahr gerne gesehen hätte.

Ab April konnte ich dann endlich gut trainieren und der 2. Platz beim Ironman 70.3 Kraichgau in der neuen AK60 zeigte mir, dass ich auf dem richtigen Weg, auf der Road-to-Kona war.

Das perfekte Rennen und das alles überstrahlende Event war dann die Ironman Europe Championship in Frankfurt. Die letzte Laufrunde mit dem Zieleinlauf auf dem Römerberg jagt mir heute immer noch Gänsehaut über den ganzen Körper, wenn ich daran denke, wie mich meine Supporter überall an der Strecke angefeuert und gefeiert haben. Europameister und WM-Qualifikation. All Dreams came true!

Im August folgte dann noch der Sieg beim City-Triathlon in Frankfurt, bei dem ich erstmalig über die Mitteldistanz startete.

Über mein Abschneiden bei der Ironman World Championship auf Hawaii wurde an anderer Stelle schon ausführlich geschrieben. 😉 Ich bin ins Ziel gekommen. Ziel 1 erreicht. Ziel 2 und 3 waren weit, sehr weit weg. Das ist Triathlon. Das ist auch das, was den Sport ausmacht.

Um mit dieser „Niederlage“ nicht in die Saisonpause gehen zu müssen, bin ich dann noch bei der lokalen, aber sehr bekannten Veranstaltung dem „Hugenotten Cross-Duathlon“ in Neu-Isenburg an den Start gegangen. Das es hier auch zum Altersklassensieg gereicht hat, hat mich versöhnlich gestimmt und die überragende Saison abgerundet.

Was erwarte ich sportlich von 2019? Nichts. Ich habe (noch) keine Pläne gemacht und lasse alles auf mich zu kommen. Das fühlt sich auch gut an und so ruhe ich mich noch etwas auf den Europameister-Lorbeeren aus. 🙂

Euch allen, meinen Familienmitglieder, meinen Freunden, Athleten, Kollegen (jeweils mit deren Familien) – und hier gibt es viele Schnittmengen – wünsche ich für das kommende Jahr, dass alle eure Träume, Wünsche, Erwartungen erfüllt und vielleicht sogar übertroffen werden. Meistens reicht es, wenn wir uns bewusst machen, was wir im
Laufe des neuen Jahres verändern möchten. Welche Wünsche und Bedürfnisse mehr Beachtung und Raum brauchen. Denn schliesslich haben wir ja wieder ein ganzes Jahr Zeit und das ist doch etwas Wunderbares.

In diesem Sinne, bleibt gesund und fühlt euch gedrückt,
euer Uwe

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